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Wie abstrakt ist abstrakte Malerei?

Anmerkungen zu einer verwirrenden Begrifflichkeit

Eröffnungsrede zur Ausstellung "Johannes Bauer, Spuren - Chiffren",  Berlin 2017

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Magdalena, lieber Roland Pohl,

natürlich freue ich mich sehr, Ihnen hier in den wunderbaren Räumen der Muthesius-Villa meine Bilder zeigen zu können. Ich möchte mich deshalb nochmals ganz herzlich bei Magdalena Behn, der Tochter meiner Freundin Martina, bedanken und bei Roland Pohl von der Berlinischen Galerie, dem Kurator der Ausstellung. Beiden gilt mein Dank dafür, dass sie diese Bilderschau initiiert und möglich gemacht haben. Und schließlich ein großes Dankeschön auch an Dich, liebe Martina, die Du mich in allem unterstützt hast.

Ich möchte Ihnen nun  ein paar Worte zu meinen Bildern sagen und dabei, wie im Titel meiner Eröffnungsrede angekündigt, den Gegensatz "real" und "abstrakt" etwas genauer unter die begriffliche Lupe nehmen.

    Bis auf wenige Ausnahmen - meist im Kontext archaischer oder mythologischer Themen - weicht meine Malerei von so genannter gegenständlicher Malerei ab, von einer Malerei also, bei der das Dargestellte relativ schnell erkennbar ist. Diese Abweichung basiert zunächst auf dem Lauf der Kunstgeschichte selbst. Seit der Renaissance versteht sich Malerei als Spiegel einer virtuosen Inszenierung von Welt und Natur und deren tiefsinniger Auslotung. Bis mit den Möglichkeiten der Fotografie die Spiegel-, sprich Abbildfunktion auf malerischem und skulpturalen Gebiet Konkurrenz bekommt. Für den Großteil der westlichen Malerei bedeutet diese Konstellation um 1900 das Ende einer Tradition und den Beginn eines neuen, anderen Darstellungsmodus. Der unscharfe Begriff "abstrakt" besagt nun das Abziehen der Darstellung im Sinn des lateinischen "abstrahere" vom wirklichkeitsgeleiteten und realitätsorientierten Abbild als Leitbild.

    Zum anderen gründet die weit gehende und lang anhaltende, wenngleich immer wieder durchbrochene Abkehr der europäischen Malerei vom Gegenstand in der Tatsache, dass das statische Abbild in einer hochbeschleunigten Welt der dynamischen Strukturen und Prozesse immer leicht zurückgeblieben wirkt und an die Grenzen des Sicht- und Darstellbaren stößt. Vielleicht kennen Sie ja Bertolt Brechts Äußerung aus dem Jahr 1931, dass "weniger denn je eine einfache >Wiedergabe der Realität< etwas über die Realität aussagt. Eine Photographie der Krupp-Werke oder der AEG ergibt beinahe nichts über diese Institute". Denn die "eigentliche Realität ist in die Funktionale gerutscht". Soweit Brecht.

    Meine eigene Distanz zu abbildhafter Malerei hat darüber hinaus auch mit der philosophischen Reflexion zu tun, dass die Gegenwart für mich weniger, wie oft behauptet, an einer Sinnleere leidet - einmal abgesehen vom fundamentalen Sinnvakuum als Folge eines weltflüchtigen Gottes -, vielmehr mit Sinnangeboten und Sinngeboten regelrecht überfrachtet ist - gebunden an schnelle Fassbarkeit und Wiedererkennung und an die Übermacht einer fotografischen Präsenz, die sich flexibel und stählern zugleich zu einer Realität der Realität verdichtet.

    Vielleicht haben Sie ja zuweilen ebenfalls das Gefühl, dass wir in einer Flut an Bildern, an Abbildern ersticken, die uns - massenhaft reproduziert - kaum noch etwas sagen. Selbst Bilder von Gewalt und Krieg berühren uns immer seltener, weil sie dokumentieren, ohne an das Grauen heranzureichen. Sie werden eher zu einer Art gutem Gewissen der Berichterstattung. Freilich muss es Bilder, Abbilder geben, aber eben nicht nur, auch wenn wir uns über die Jahrhunderte an folgende Gleichung gewöhnt haben: Ein Bild ist ein Abbild und ein Abbild ist ein Abbild von Dingen und Gegenständen bis hin zur Darstellung des Menschen als Bildgegenstand.

    Abgesehen davon, dass Erkennbarkeit und Planbarkeit als Realitätskonstanten in einer arbeitsteiligen Gesellschaft ihre unbestrittene Relevanz haben, erzeugt das Übergewicht des Abbildhaften durchaus bedenkliche Nebenwirkungen. Ein wichtiges Lebenselixier von Kultur kommt schlicht zu kurz, sobald das fotografische Bildmodell als Form und Norm verabsolutiert wird: zu kurz kommen die Fähigkeiten selbstbestimmter kreativer Sensibilität und ästhetischer Urteilskraft.

    Meine Damen und Herren, von Antonin Artaud stammt ein Satz, der aufhorchen lässt: "Briser le langage pour toucher la vie", "Die Sprache brechen, um das Leben zu berühren". Für unser Thema könnte man diesen Appell abwandeln und sagen: >Die Bilder, die Abbilder brechen, um das Leben zu berühren.< Und mit Hugo von Hofmannsthal wäre noch eine zusätzliche Variante ins Spiel zu bringen: "Die Worte haben sich vor die Dinge gestellt", beziehungsweise >Die Bilder, die Abbilder haben sich vor die Dinge gestellt.<

    Diese Diagnose einer zur zweiten Realität gewordenen Mauer aus Worten und Bildern verstört fürs Erste eine klare Scheidung zwischen dem Realen und Abstrakten und lässt uns fragen: Ist real denn nur, was sich als Ding, als Gegenstand identifizieren lässt? Sind, zumal vom Blickwinkel der Kunst her, nicht auch Worte und Fantasien real, auch wenn sie nicht unbedingt gegenständlich zu fixieren sind?

    Sie sehen hinter mir drei meiner Farbtafeln, die jeweils eine leicht variierte Grundfarbe zum Thema haben, etwa die Farbe Blau, und sonst nichts.

​​Wie steht es nun mit dieser Farbe Blau? Ist die Farbe Blau ein Ding? Ist ein Bild, das lediglich die Farbe Blau zeigt, überhaupt ein Bild? Natürlich ist das Bild selbst aufgrund seines Materials - Keilrahmen, Leinwand, Farbpartikel - ein Ding; aber das nahezu monochrome Blau des Bildes als Bild - ist das ein Ding? Ist, anders formuliert, ein Bild ohne Bild, ohne Abbild, nicht auch ein Bild?

    Auch wenn sich unsere Begriffe "real" und "Realität" vom lateinischen Wort "res", Ding, Sache, Gegenstand, herleiten: Ist real denn nur, was Dinge, Sachen, Gegenstände einschließlich des Bildgegenstandes Mensch unserem wirklichkeitsgeschulten Blick entsprechend zur Darstellung bringt? Diese Abbildtheorie geht weit zurück - auf das antike Griechenland nämlich, insbesondere auf Aristoteles. Ein Stoff wird durch die Form, durch die prägende Potenz des Geistes ding- und abbildhaft strukturiert. Deshalb auch stand die Farbe (χϱῶμα) lange Zeit als Kolorierung konsequent im Dienst der Form (σχῆμα): als blauer Himmel, als blaue Blume, als blaues Pferd gar. Blau als pure Farbe, als Farbe an sich aber greift auf die nicht gegenständlichen Bereiche von Symbol, von Stimmung, von Psychisch-Ideellem oder - wenn Sie so wollen - Seelischem über: als partieller Entzug des Sichtbaren und als Einfließen des Unsichtbaren in das Sichtbare. Dass indes dieser sinnlich-ideelle Wahrnehmungskreis vorschnell als "abstrakt" eingestuft wird, hat eben mit einer zu eng am Abbild orientierten Ein- und Abstufung zu tun und weniger damit, was das Kunstwerk als Wirkung in uns auslöst.

    Zurück zu meinen Farbtafeln und zur Emanzipation der Farbe, durch die eine außerordentliche künstlerische Entwicklung in Gang gesetzt wurde. Die Farbe löst sich vom Gegenstand und wird - ja wozu? Sagen wir zunächst zu einer Art Gegenstand des Bildes, entbunden vom Kolorierungs- und Formgebungsdienst an den Dingen. Besser noch: Farbe wird zu einer Art Fluidum, das auf die Einbildungskraft der Betrachter wirkt. Malerei als Farbmalerei repräsentiert also nichts gegenständlich Dingliches mehr, wenngleich sie weit eher als meditativ denn als abstrakt zu charakterisieren wäre. Wie könnten Stimmungen, Gefühle, Assoziationen und dadurch bedingte Denkvorgänge und Ideen abstrakt sein - außer in krud materieller Hinsicht? Zudem liegt in dieser im abbildlosen Kunstwerk verdichteten regellosen Fülle an Stimmungen und Assoziationen eine immense Freiheit für die Betrachter - ein Resonanzbereich, der nicht zu erschöpfen und seiner Wirkung nach überaus real ist.

    Und doch sind wir zunächst mit der Freiheit solcher abbildlosen Refugien überfordert. Frei von den Bild- und Erklärungsinstanzen, die uns sagen, was und wie wir zu sehen haben. Denn die Frage "Was ist das? Was soll das sein?" - tagtäglich gestellt vor so vielen Werken vermeintlich abstrakter Malerei - verrät nicht nur eine Verunsicherung im Blick auf das Dargestellte, sondern immer auch eine Verunsicherung im Blick auf die Sinn- und Deutungsmuster des Dargestellten. Aber täuschen wir uns nicht: Ähnlich wie die als klassisch gehandelte Musik ein ungemein genaues musikalisches Hören und Denken verlangt, um adäquat rezipiert zu werden, verlangt auch die als eingängig empfundene klassische Abbild-Malerei mit ihrem Symbol- und Anspielungsreichtum viel Wissen, um sie angemessen zu verstehen. Bild und Bildung hängen hier eng zusammen. Anders - und hierin vergleichbar der Neuen Musik - die Malerei der Moderne. Ungebunden und frei vom Gesetz des Abbilds erzeugt sie einen gedanklich-sinnlichen Schwingungsbereich, der die begriffliche Klärung zunächst auflaufen lässt. Abstrakte Malerei, um den gängigen Terminus aufzugreifen, setzt eben, weitgehend befreit vom Bildungskorsett und von jedweder Fachgelehrsamkeit - ich wiederhole mich -, auf die individuelle Kraft des Entwurfs der Betrachter und nimmt sie ernst.

    Traue Deinen imaginativen Fähigkeiten, lautet demnach ihre Devise. Du darfst frei assoziieren, denn Du kannst beim Betrachten abbildloser Bilder nicht gegen Seh- und Wissensnormen verstoßen, auch wenn "abstrakte" Malerei auf ein eine Wahrnehmung zielt, die nicht ständig wie unter Zwang Abbildhaftes im Abbildlosen zu finden hofft. Zudem kommt es bei meiner Malerei darauf an - insbesondere bei den Farbtafeln, die, wie Sie merken, mir sehr am Herzen liegen -, den Blick zu verlangsamen und zur Ruhe kommen zu lassen, ohne die Einbildungskraft sofort wieder mit Beschlag zu belegen. Mitunter stellt sich dann eine Leere ein, die zur Fülle wird, indem sie abbildlose Freiräume schafft und die zerstreuten und nicht selten malträtierten Sinne wieder zur Besinnung kommen lässt.

    Vielleicht empfinden Sie ja auch des Öfteren, dass gerade das Vage, das Undeutliche, das Unbestimmte und damit Rätselhafte etwas Neuem und Unbekanntem Kontur geben. Mit diesem Vagen, Unbestimmten und Rätselhaften inmitten all der Abbilder und ihrer Realitätsdoktrin verbindet sich aber noch ein anderer Aspekt. Möglicherweise haben Sie sich selbst schon manchmal bei der Begegnung mit abbildloser Malerei zu Recht gefragt, warum so viele ihrer Bilder fragmentarisch wirken. Auch in etlichen meiner Bilder, beispielsweise in der hier ausgestellten Arbeit Nr. 17 (Ohne Titel) aus dem Jahr 2013, werden Sie solche Züge finden.

Was aber heißt das? Nun, nichts anderes, als dass das Unvollendete, das Skizzenhafte, das Unfertige und Ungeformte bewusst oder unbewusst Spuren der Vergänglichkeit durch das Werk ziehen - gegen die gerundete Unsterblichkeit des formenden Geistes in den klassischen Meisterwerken, die den Stoff triumphal und zumal in einer Zeit der religiösen Weltbilder gewissermaßen noch unter göttlicher Schirmherrschaft bändigen. Dieser Triumph spielt in der so genannten Abstraktion keine Rolle mehr. Wie in Neuer Musik wird auch in der Malerei der Gegenwart der Natur- und Triebgrund des Geistes aufgedeckt und freigelegt. Der vormals niedere Stoff wird jetzt nicht mehr als Rohmaterial der Formgebung behandelt, abgeschliffen und geglättet. Formung versteht sich in erster Linie keineswegs mehr als eine Unterwerfung des Stoffs durch die Idee. Bei diesem Ablassen von der Unerbittlichkeit der Formung handelt es sich um die Rücksicht und Achtung auf das Naturhafte in uns, auf Physis und Körperlichkeit und damit auf die Begrenztheit von Ressourcen und Leben. Das Brüchige und Unvollendete lässt in unserer Zeit der Himmels- und Transzendenzferne und damit einer Zeit der größeren Aufmerksamkeit auch auf irdische Belange in das Kunstwerk die Spur des Todes ein: über die Spur des Hinfälligen und Vergänglichen Deshalb werden in moderner Kunst auch die Materialien und das Stoffliche so wichtig. Denken Sie beispielsweise nur an die Arbeiten von Joseph Beuys. Sich diese Tendenz gegenwärtiger Malerei hin zum Fragment bewusst zu machen, um darin auch die eigene Endlichkeit zu erkennen, gnädiger gegenüber der eigenen Schwäche zu werden und ein wenig vom Druck der Machbarkeitsdiktate abzurücken, auch darauf käme es an.

    Entsprechend geht es auch in meinen Schriftbildern, von denen Sie zwei an der Seitenwand dieses Raums sehen, um Brüchiges, genauer: um Sinnrisse als Störzonen im Grenzbereich zwischen Lesbarem und Unlesbarem, zwischen Konkretem und Abstraktem also, und um unseren allzu geläufigen Umgang mit Schrift und Sprache.

Wie steuert etwa unsere Grammatik der Aussagesätze und Urteilsformen unser Denken? Was kann mit dieser Grammatik in Schrift und Sprache gedacht werden und was nicht? Auch hier wollen meine Bilder durch die Unterbrechung des Schreib- und Leseflusses und durch die Irritation der Erkennbarkeit von Schrift auf etwas routiniert Alltägliches und daher kaum noch Bewusstes aufmerksam machen und zum spielerischen Nachdenken anregen: zum Nachdenken über das Verhältnis von Geist und Buchstabe, von Idee und Material sowie deren Fragilität und Anfälligkeit als einer wechselseitigen Abhängigkeit zwischen Form und Stoff.

    Lassen Sie mich nun abschließend ein knappes Resümee ziehen: Meine Malerei will die je eigene Fantasie- und Entwurfskraft anregen. Sie will - wie moderne Malerei insgesamt - den Blick auf Offenheit hin öffnen, auf ein Sehen ohne Geländer, ohne Abbild und daher oftmals auch ohne Bildtitel. Und sie will - alles andere als abstrakt - zu einer Reise ins Unbekannte animieren, die aufgrund ihrer Fahrt in freies, gleichsam unbesetztes Gelände eventuell und punktuell sogar bewirken kann, etwas vom eigenen Anstrengungsdruck abzulassen und - Sie erinnern sich - endlichkeitsfähiger zu werden: dadurch aber gelassener, selbstbestimmter, weil weniger entfremdet von uns selbst und unserem Lebensgrund. Denn, um es nochmals zu sagen, abseits der überkommenen altbekannten Sinn- und Bildordnungen und ihres Erwartungshorizonts liegt kein Brachland, sondern eine Oase ästhetischer Freiheit und die Verlockung zu neuen Perspektiven.

    Moderne Malerei offeriert demnach Möglichkeiten und Experimente der Erfahrung, ohne einen verbindlichen Sinn aufzuzwingen. Insofern hat sie es weniger mit einer Realität im Sinn des römisch-europäischen Begriffs der "res", der Dinge und Sachen zu tun als mit einer Wirklichkeit im Sinn von Wirksamkeit und Verwirklichung, mit etwas Aktivem, Lebendigem also, gerade auch, was die Wahrnehmung der Betrachter anbelangt. Moderne Malerei will eher entleeren als belehren. Sie will Schneisen des Unbekannten in das allzu Bekannte treiben, sie will freiräumen. Es geht ihr mehr um die Leere zwischen den Dingen oder - wie bei meinen Schriftbildern - um das Weiße zwischen den Worten, mehr um das, was nicht im Abbild aufgeht, mehr um das In-der-Schwebe-Lassen, um Chiffren und Andeutungen in einem Echoraum des Geheimnisvollen, weil eben nicht sofort Identifizierbaren, das für unser Leben so bedeutsam ist und so oft zu verschwinden droht.

    Natürlich klingt das alles allzu pastoral und nach einer gehörigen Portion Selbstüberschätzung der Kunst. Was könnte Malerei als ein ästhetisches Ereignis, dem es um das Jetzt des Augenblicks geht, gegenüber unserem Getriebensein ausrichten, gegenüber unserer Rastlosigkeit und unserer Zeitangst etwas zu verpassen? Gegenüber unserem Heroentum des Bezwingens und Behauptens, des Expandierens und Akkumulierens über alles Maß hinaus, das Welt und Dinge so überaus schwer werden lässt. Oder klingt die These vom Einspruch der Kunst doch nicht nach esoterischem Größenwahn? Am besten, wir lassen dieses Gedankenspiel fürs Erste einfach unwidersprochen.

    Ich als Maler wünsche mir jedenfalls, dass Sie Freude an den Bildern haben und sie genießen können, ein ästhetisches Verhalten, das lange Zeit im Zug einer Kunst des Protests, der Klage und Anklage verpönt war. Aber, wie Gerhard Richter einmal geschrieben hat, es muss auch wieder möglich sein, "schöne Bilder" fernab der Katastrophen zu malen und zu rezipieren. Nehmen Sie sich also etwas Zeit für meine Malerei. Lassen Sie sich auf sie ein und lassen Sie die ausgestellten Arbeiten in verschiedenen Stimmungen und unter wechselnden Lichtverhältnissen auf sich wirken. Gönnen Sie sich also Muße, auch wenn dies für die schnelligkeitstrainierten Visualisierungsanforderungen unserer Zeit selbst schon wieder eine gewisse Zumutung bedeutet.

    Und weil ich vorhin von der Vergänglichkeit gesprochen habe und unser aller Lebenszeit eben jetzt, in diesem Augenblick vergeht und allein schon dadurch zum kostbaren Gut wird, möchte ich diese unsere Lebenszeit nicht weiter strapazieren und wünsche uns allen einen unbeschwerten Abend. Und nochmals herzlichen Dank für Ihr Erscheinen und Ihre Aufmerksamkeit.

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